EMS-Training mit XBody

Wie funktioniert EMS-Training?

Beim EMS-Training machst Du verschiedene statische oder dynamische Übungen. Dabei hast Du eine Funktionsweste mit Elektroden an. Durch diese Elektroden fliessen ungefährliche bioelektrische Impulse, die erstens alle Muskelgruppen im Körper gleichzeitig fordern, und zweitens die Übungen sehr, sehr viel intensiver als bei normalem Training machen. Im Prinzip wirkt EMS wie ein Verstärker. Bei jeder Bewegung, die Du im normalen Leben machst, wird ein motorischer Nerv mittels bioelektrischen Impulsen vom Gehirn gereizt, um dadurch Deinen Muskeln den „Befehl“ zur Anspannung (Muskelkontraktion) zu geben. Die Folge: die Muskeln kontrahieren, und Du kannst beispielsweise laufen oder jemandem die Hand schütteln. Beim 20-minütigen EMS-Ganzkörpertraining löst nicht Dein Gehirn, sondern unser Trainingsgerät diesen bioelektrischen Impuls aus. Dein Muskel selbst kann dabei gar nicht unterscheiden, ob dieser Kontraktionsbefehl vom Gehirn oder von außen kommt. Somit ist EMS im Grunde ein extern wirkender Turbo Deines körpereigenen Prinzips.

Ist EMS-Training sicher?

Ja. Eine inzwischen wirklich beeindruckende Anzahl an Studien haben die Wirksamkeit und die absolute Unbedenklichkeit des EMS-Trainings eindeutig bestätigt. Elektrostimulation stammt aus der Rehabilitation und hat eine jahrzehntelange Tradition. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts wird es nicht nur von Ärzten und Physiotherapeuten sondern auch im Leistungssport eingesetzt. Im medizinischen Bereich hilft die elektronische Muskelstimulation bei Rückenbeschwerden und muskulären Dysbalancen. Im Leistungssport steigern Athleten mit EMS ihre Muskelkraft.

Auf was ist vor und nach dem Training zu beachten?

Generell ist es wichtig, dass Du Dich „sportgesund“ fühlst, um ein EMS-Fitnesstraining zu machen. Bei Infekten, Erkältungen, starker Übermüdung oder sonstigen körperlichen Einschränkungen raten wir Dir vom Training ab, weil es sonst zu einer Überbelastung kommen kann. Achte darauf, dass Du vorher ausreichend getrunken hast und dem Körper ausreichend Energie für die intensive Trainingseinheit zur Verfügung steht. Also bitte nicht mit leerem Magen trainieren. Kurz nach dem Training empfehlen wir, eine schnell verfügbare Eiweissquelle (etwa einen Protein-Shake oder Protein-Riegel) – eventuell auch in Verbindung mit Kohlenhydraten – zu Dir zu nehmen. So können eine optimale Regeneration und ein schnelleres Muskelwachstum stattfinden.

Was sind die Kontraindikation beim EMS-Training?

Grundsätzlich gilt: Jeder gesunde Mensch der auch Sport treiben kann („sportgesund“), kann EMS-Training nutzen. Folgende Ausnahmen gibt es. Wenn Du schwanger bist, warte bitte mit dem EMS-Training bis einige Wochen nach der Geburt. Hast Du Beschwerden bei körperlicher Belastung, solltest Du erst nach Rücksprache mit Deinem Hausarzt trainieren. Das Gleiche gilt, wenn Du einen Herzschrittmacher trägst, oder eine neurologische Erkrankung, fortgeschrittene Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankung, Krebserkrankung, Tumorerkrankung oder Tuberkulose hast. Wenn Du erkältet bist oder eine bakterielle Infektion hast, solltest Du zumindest pausieren, was ebenfalls für jede andere Sportart gilt.

Hier die Kontraindikationen aufgelistet:

  • Schwangerschaft
  • Herzschrittmacher
  • Neurologische Erkrankungen
  • Diabetes, Krebs, Tumore, Tuberkolose
  • Silikone oder andere Implantate in der Elektrodenzone

Können Personen mit einem Herzschrittmacher EMS-Training machen?

Nein. Herzschrittmacher werden in der Regel eingesetzt, um die Herzaktivität des Patienten zu überwachen bzw. zu stimulieren. Liegt kein eigener Herzrhythmus vor oder sinkt der Rhythmus unter eine bestimmte Grenze, springt der Herzschrittmacher an und sendet elektrische Impulse, die den Herzmuskel zur Kontraktion veranlassen. So soll ein regelmäßiger und schnellerer Herzschlag gewährleistet werden. Einige neuer Modelle passen die Frequenzen, mit die elektrischen Impulse gesendet werden an die Situation an, bspw. auf Veränderungen wie beim Laufen. Manche machen das sogar bei Gefühlsveränderungen, wie emotionalen Belastungen. Die Hauptschwierigkeit bei Herzschrittmachern liegt darin, ob die Detektionseinheit des Pacemakers in der Lage ist, kardiale Signale von äußeren Störquellen zu unterscheiden. Theoretisch kann aufgrund der elektrischen Signale bei störungsanfälligen Geräten ein Programm verändert oder gelöscht werden, bei weniger störanfälligen Schrittmachern ist laut Angaben vieler Hersteller immer noch ein Aussetzen des Pacemakers während der Anwendung möglich. Im schlimmsten Fall muss mit bedrohlichen Asystolen oder Arrhythmien gerechnet werden. Zwar gehen einige Experten mittlerweile davon aus, dass moderne bipolare Pacemaker wenig oder gar nicht von äußeren elektrischen Signalen beeinflusst werden. Allerdings können Unterschiede zwischen den einzelnen Fabrikanten und Herstellern nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die jeweiligen Angaben sind hierzu nicht eindeutig. Bei lokaler Aussparung der Elektroden um den Brustbereich sollte das Risiko einer Beeinflussung des Pacemakers durch den EMS-Impuls zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit reduziert sein, aber völlig ausschließen lässt es sich nicht. Daher wird Trägern von Herzschrittmachern generell von Therapien mit Einsatz elektrischer Impulse abgeraten.Grundsätzlich sind elektronische Herzschrittmacher sowie generell alle elektronischen Implantate als absolute Kontraindikation einzustufen. Das heißt, dass wir ein EMS-Training grundsätzlich nicht zulassen.